Selbst mähen oder mähen lassen

Letztes Update: 8. Februar 2024

Rasenmäher oder Rasenroboter?

Rasenmäher oder Rasenroboter?
Zahlreiche Pros & Contras finden sich zu “Rasenmäher oder Rasenroboter”

Sollten Sie im Begriff stehen einen Rasenmäher zu kaufen, so stellt sich als erstes die Frage, ob Sie den Rasen ganz klassisch selbst mähen möchten oder die Arbeit lieber einem kleinen zuverlässigen Rasenroboter überlassen möchten? Was einerseits für den Rasenroboter und andererseits für den selbst zu bedienenden Rasenmäher spricht soll der nachfolgende Artikel im Detail klären.

Mehr Zeit und weniger Arbeit mit einem Rasenroboter

Was dieses Thema angeht, so muss nicht lange darüber nachgedacht werden, wer hier das Rennen macht. Ein Mähroboter kann selbstständig die Arbeit des Mähens verrichten und Sie gewinnen dadurch mehr Zeit und die Gartenarbeit wird für sich angenehmer. Gerade wer viele Aktivitäten rund um den Garten hat freut sich um diese Erleichterung. 

Häufigkeit der Anwendung

Da ein Rasenmähroboter bei weitem nicht so präzise arbeitet wie der Mensch mit seinem in der Regel scharfen Auge, braucht er andere Möglichkeiten mittels spezieller Sensoren. Diese sind bspw. Stoß-Sensoren, Kipp-Sensoren, Abstand-Sensoren oder auch Wetter-Sensoren. Der Roboter ermittelt aus diesen Daten, dann seinen Weg, der allerdings im Normalfall recht willkürlich verläuft. Das liegt daran, dass der kleine Helfer an Hindernissen automatisch in einem gewissen Winkel (abhängig von der Schräge an der jeweiligen Stelle) wendet bis das nächste Hindernis erreicht wird. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass der Rasenmäher häufiger bzw. länger eingesetzt werden muss als der klassische Rasenmäher.

Art des Gartens entscheidend

Es gibt völlig unterschiedliche Gartenflächen und entsprechend passend ist jeweils eine bestimmte Art Rasenmähers.

Bei relativ kleinen Rasenflächen, die zudem recht verwinkelt angelegt sind und vielerlei zu umfahrende Hindernisse aufweisen, empfiehlt sich der konventionelle Rasenmäher oder aber auch ein Spindelrasenmäher.

Ein Rasenmäher Roboter hingegen könnte sich, wo es nicht viel breiter als seine eigene Größe ist, verfangen und es würde unnötig lang dauern bis dieser ein paar Meter weiter gekommen ist. Sobald die Fläche ohne engere Passagen ist kann durchaus über einen Rasenroboter nachgedacht werden.

Bei größeren Flächen von ca. 800 Quadratmetern ist ein Rasenmäher dann doch wieder die bessere Wahl, da der zeitliche Aufwand mit der willkürlichen Überquerung des Rasens zu lange wäre, bis der Rasenroboter wirklich jeden Grashalm abfährt. Wird die Fläche noch ein Stückchen größer (ab ca. 1000 Quadratmeter) kann sich die Anschaffung eines fahrbaren Rasenmäher, auch Rasentraktor genannt, lohnen. Wägen Sie dabei vor allem den Kosten-Nutzen-Faktor im Vergleich zum Arbeitsaufwand mit einem konventionellen Rasenmäher ab.

Umweltfreundlichkeit

Nichts überbietet natürlich einen Spindelrasenmäher, der ohne jeden Strom oder sonstige Energie als die des körperlichen Arbeitsaufwands auskommt. Strombetriebene Mäher, wie Akkurasenmäher, ob zum Mähen oder selbstmähend sind die zweitumweltfreundlichste Art einen Rasen zu kürzen. Keine Abgase belasten dabei die Umwelt. 

Welcher Rasenmäher-Typ ist günstigster?

Diese Frage kann nicht exakt beantwortet werden, wenn es um einen längerfristigen Blick auf die Anschaffung geht. Ein traditioneller Rasenmäher kostet erst einmal um einiges weniger als ein Mähroboter. Bedenken Sie auch, wenn Sie bspw. selbständig sind, dass die halbe Stunde bis Stunde Ihnen umgerechnet doch einiges an Geld wiederum nehmen kann. Es muss kein Motoren-Benzin gekauft werden, andererseits wird alle Jahre ein Austausch des Akkus fällig. 

Alle wichtigen Für und Wider auf einen Blick

Das spricht für einen Rasenroboter

  • Zeitersparnis
  • Arbeitsersparnis 
  • Keine allergischen Reaktionen beim Rasenmähen
  • Umweltfreundlich
  • Geringer Lärm
  • Niedrige Betriebskosten
  • Rasen wird gleichzeitig gemulcht
  • Platzersparnis

Das spricht für einen Rasenmäher

  • Unabhängig der Gartenform
  • Deutlich kürzere Mähzeiten
  • Keine Montage des Begrenzungsdrahtes notwendig
  • “Kindersicher” (Gegenstände, wie kleine Spielsachen im Weg werden vom menschl. Auge erfasst)
  • Es werden generell mehr Stellen erreicht und es muss weniger nachgeschnitten werden
  • Auch Schrägen von 30 ° und mehr sind machbar
  • Vorabprogrammierung und Wartung des Geräts entfallen

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Keine Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen hilfreichen Vergleich von Rasentraktoren und Rasenbotern. Gut zu wissen, dass sich bei größeren Flächen ein Rasentraktor besser eignet. Ich werde mein Bruder empfehlen, ein Rasentraktor für seinen Hof zu kaufen.

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