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Spaltaxt

Spaltaxt – Holz spalten mit Muskelkraft

holz mit spaltaxtNicht immer sind es Grashalme die reduziert werden müssen. Ab und an ist auch mal ein Baum fällig. Da hilft natürlich ein Rasenmäher weniger weiter. Eine Axt hilft da auf natürlich Weise, denn Holzhacken ist eine der letzten Muskelkraft kostenden Tätigkeiten der Männer. Obwohl auch Frauen Holz hacken, keine Frage. Doch meist lassen sie den Männern den Vortritt. Und Männer hacken gerne Holz, die Arbeit im Freien, in der Natur, das hat etwas Bodenständiges, etwas Elementares, noch dazu verbraucht man bei dieser Arbeit viele Kalorien und sie formt die Muskeln. Außerdem dient es als guter Ausgleich zur oft monotonen Büroarbeit.

Die Axt als Werkzeug ist bereits seit der Steinzeit bekannt. Damals bestanden die Klingen nicht aus Metall sondern aus geschärften Steinen. Mit den heutigen Profigeräten hatte die damalige Spaltaxt nicht viel zu tun. Gerade in den letzten Jahren haben Kaminöfen an Beliebtheit gewonnen und somit auch das Brennholz machen. Vollkommen verständlich, ein prasselnder Kamin bringt eine gemütliche Wärme und spart nebenbei noch Heizkosten.

Doch welche Axt für welches Holz verwenden?

Die heutigen Äxte bestehen meist aus einem stählernen geschmiedeten Keil und einem Stiel, dieser wird auch Schaft genannt. Er besteht aus Holz oder auch Kunststoff. Der stählerne Keil wird Blatt genannt und ist vorne schmal geschmiedet, mit einer scharfen Schneide am unteren Ende. Diese wird Bart genannt. Der gegenüberliegende, dicke Teil ist der Nacken, durch den auch der Stiel montiert wird. Der Stiel ist leicht gebogen und am hinteren Teil dicker. So liegt er gut in der Hand und rutscht bei der Arbeit nicht ab. Der Stiel wird häufig aus dem Holz des Hickory-Baumes gefertigt, da dieses Holz sehr hart und sehr stabil ist. Aber es werden auch durchaus andere harte Holzarten verwendet.

Spaltäxte unterscheiden sich von Forstäxten, werden jedoch häufig verwechselt oder gleichgesetzt. Eine Spaltaxt ist, wie der Name schon sagt zum Spalten von Holz mit der Faser gedacht. Aus dem Grund sind Spaltäxte vorne konkav geformt. Diese spezielle Bauart ermöglicht ein einfaches und schnelles Eindringen der Schneide in das Holzstück. Allgemein lässt sich Holz mit der Faser auch leichter Spalten, als gegen die Faser. Der hintere breitere Teil der Axt drückt das Holz auseinander. Das Blatt dringt somit in das Holz ein und der schwere Nacken bringt es zum bersten – ein optimales Zusammenspiel. Auch die kinetische Energie, die so auf die Axt übertragen wird, bringt das Holz zum Brechen. Forstäxten hingegen spalten die Holzstämme quer zur Faser. Bei deinen Äxten ist also Muskelkraft gefragt, um das Holz in die gewünschte Größe oder Form zu bringen.

Je nach Holzart sollte die richtige Art von Axt verwendet werden. Für Brennholz reicht meist ein kleines Spaltbeil aus. Dieses hat einen kurzeren Schaft und ist nicht so schwer wie eine große Spaltaxt, bei kleinem Brennholz jedoch sehr effektiv. Diese Äxte sind an der Wange gekrümmt und dünner geschmiedet und geschliffen. Meist sind die Äxte unter 2 Kilogramm schwer und damit echte Leichtgewichte.

Meist unterscheiden sich Äxte auch darunter, ob weiches oder harten Holz gespalten werden soll. Es kommt auch darauf an, wie lange und wie verästelt die Holzstücke sind, die gehackt werden sollen. Bei kleinen Stücken bis 30 Zentimetern reicht ein Spaltbeil aus. Müssen erst große Stämme zerteilt werden, um dann weiterverarbeitet zu werden, bietet sich eine Spalt- oder Forstaxt an.

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